Monatsarchiv: September 2008

Der Frosch quakt munter weiter

Nach dem Fauxpas bei der Wahl zum „Gründer des Monats…“ über den ich hier berichtet habe, geht die Vermarktungsstrategie, die wohl gut durchdacht ist, in die nächste Runde.

Nachder der Fremdschähmpotenten Aktion Anfang der Woche hat sich jemand an unserer schönen Wikipedia vergriffen und einen Artikel verfasst, laut Wikipedia ist dies auch nicht der erste Versuch. Der Wikipedia Eintrag wurde bereits einmal mehrheitlich von Nuzerschaft als irrelevant empfunden, hoffen wir das es diesmal klappt.

Der Artikel zu Spirofrog steht nun auf der Todeskandidatenliste, man berät sich grad auf der Disskusionsseite ob ein erhalten des Artikels sinnvoll ist, im Moment schaut es noch gut aus……. Na wenn da mal nich jemand nachgeholfen hat, diese bösen, bösen Studis.

Hiermit appeliere ich an Euch, tragt dazu bei das der Spirofrog Artikel erhalten bleibt, votet jetzt und ganz unvebindlich für uns die Spirofrog Jungs. Wer sich beteiligt hat auch was gut bei mir, uns mir.

Wird die FTD genötigt?

Wird die FTD etwa zwecks umgehung des Demokratischen Gedanken genötigt?

Ich konnte eben den Screenshot eines sehr interessanten Nachrichteingangs eines Xing Profils erhaschen.

Unser werter Herr Schulze, seines Zeichen Gründer und Geschäftsführer der Spirofrog GmbH einem Anbieter aus dem Bereich Recruiting und HR, hat scheinbar durch das Ausschreiben eines Termins auf Xing all seine Kontake dazu veranlasst für ihn bei der Abstimmung zum Gründer des Monats zu stimmen. Die Financial Times Deutschland veranstaltet die Wettbewerbe „Gründer des Monats …..“ und „Gründer der Woche ….“. Die Sprifrog Jungs wurden bereits zum Gründer der Woche ernannt, doch das war ihnen nicht genug, sie wollten mehr. Also beschloss man ruck ruck mal die Xing- Kontakte abzuklappern. Dabei war Thomas noch bescheiden, er limitierte das Teilnehmerkontigent auf nur 500. Über 900 wurden angeschrieben, ganze 27 nahmen teil und halfen dem Initator dieser blöd gelaufenen Wahl. Jupidi, mobidigger und jetzt auch noch so was. Brauchen wir sowas wirklich??

Ich will weder die FTD noch Herrn Schulze damit beschuldigen…. Nur finde ich, sollten solche Wettbewerbe ohne Aufforderung der Wähler stattfinden.

Was altes, neues

Dachte mir es wird mal Zeit was aus dem physischen Part der High- Tech Branche zu tippen. Ist zwar schon was länger her, wissen aber glaub ich trotzdem nicht so viele. Es gab mal einen, der hat ziemlich viel gemacht in seinem Leben… kellnern etc. Da dachten er und seine Cumpanos doch das man doch irgendwie an mehr Geld, für weniger Arbeit in kürzerer Zeit kommen muss. Und das wra auch so, man schaute sich an was denn die großen so machen und entscheid sich schnell dafür das man beraten will. Die Jungs wurden also Berater…. man schimpft sich Consulter (dabei hätten die sich mal lieber selbst beraten sollen aber dazu später mehr).

Das Geschäft lief und florierte und wie das nun mal so ist mit der Gier, man wollte mehr. Also wieder, man muss doch irgendwie mehr Geld verdienen können, für weniger Arbeit, in kürzerer Zeit. Man schaute sich wiederum und es kam wie es kommen musste. Man kam schnell zu der Erkenntniss das in den eigenen Reihen (D-A-CH Region) selber immer noch beraten. Man grübelte und entschied sich den Blick über dne großen Teich zu wagen und da war es wieder. Ein helles Licht voll von Hoffnung (auf mehr Geld),  Gier (nach mehr Geld) und natürlich gesellschaftlichen Aufstieg (die Consulting Kiste zog nicht mehr so).

Man schaute sich den omnipotenten Ami an, wie er denn da diese schönen kleinen Chips herstellt und an jeden Heini aus dem Gesudnheitswesen vertickt. Das sollte es also sein. Der Spaß fing von vorne an, man stellte sich einen Breitbildfernseher hin, ´nen Videoabspielgerät und den Apparat um die Chips zu produzieren, man produzierte und produzierte in müsiger Arbeit stellten die Jungs gaaaanz viele ihere Chips dar, ließen sich den Schmahn auch patentieren damit später niemand sagen konnte das die Idee nicht aus dem eigenen Hause stammt sondern von „drüben“ „ausgeliehen“ hat. Man gründete eine AG, ließ die ´ne Menge Asche anhäufen und einer der Jungs, der besonders schlaue, dachte sich das die Konjunktur doch bald wieder zuschlagen muss, ich verkauf lieber mein Aktienpaket. Und das tat er dann auch und das nicht billig. Der Fuchs hatte also seine Taschen voll gemacht und hat zugesehen die eins von ihm gegründete Firma zu Grunde ging, Börsencrasch.. Booom. Alles platt, da sah er seine Chance. Ihm war nämlich etwas ganz esenzielles bewusst, der Markt definiert sich durch Angebot und Nachfrage. Je mehr Leute etwas wollen desto höher steigt es auch im Preis… Kursmanipulation Konjunkturaufschwung.

Geld hab ich, leute kauf ich mir. Der Plan war perfekt. Der Fuchs holte sich alle Anteile zurück, man gab sie ihm gerne, er erzählte das er sich dazu verpflichtet fühlt dafür gerade zu stehen. Man öffnete gefühlte 100 Depots, besorgte sich die ein oder andere JunkBond Abteilung, damit die Institutionellen auch mitziehen und los gehts. Der Fuchs holte sich alle Anteile zurück, man gab sie ihm gerne, er erzählte das er sich dazu verpflichtet fühlt für diese Misere gerade zu stehen. Er gab einen bestimmten Anteil wieder zu  Verkauf frei und lies diese querbeet über all die Depots und Brokerhäuser aufkaufen. Wer aufgepasst hat, merkt was dann passierte 😉

Der Fuchs wurde noch paar Nummern reicher, ließ es sich einige Jahre gut gehen und tauchte dann in einem neuen Bereich wieder auf. Der Gute wollte jetzt im großen Stil investieren, ohne Fokus, querbeet, so wie immer. Zum Ende hin wird er als der große Sanierer gefeiert. Happy End also.

Dankeschön……..

ich amüsiere mich köstlichst, seien Sie hierfür recht herzlichst bedankt, Herr Dettweiler.