Sind mixxt die Zutaten ausgegangen??

Als ich heute Nacht den obligatroischen Blick in mein elektronisches Postfach wagte glaubte ich nicht was ich sah. Ich bilde mir um diese Uhrzeit (4.45 Uhr) ja ganz gerne mal was ein, deswegen tat ich erstmal was für meine Figur (essen) und stärkte dann auch meine Lungen.

……………….2 Stunden später

Ich logg mich ein……… und da ist die Mail doch tatsächlich immer noch da. Ich öffne Sie und lad mir den Anhang runter und da seh ich doch ernsthaft einen vermeintlichen Auszug aus den Büchern der mixxt GmbH mit Sitz in Bonn. mixxt bietet seinen Kunden meta- Communitys an und wird von dem Vorzeige webworker Oliver Überholz gemanaged. Hätt ich persönlich nie gedacht und kann es mir ehrlich gesagt immer noch nicht vorstellen. Das sah alles immer so gut aus und die haben für ihre Corporate Solutions imho unschlagbare Angebote gehabt. Ach ja, in dem Auszug stand das die Jungs pleite sind………….

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Der Frosch quakt munter weiter

Nach dem Fauxpas bei der Wahl zum „Gründer des Monats…“ über den ich hier berichtet habe, geht die Vermarktungsstrategie, die wohl gut durchdacht ist, in die nächste Runde.

Nachder der Fremdschähmpotenten Aktion Anfang der Woche hat sich jemand an unserer schönen Wikipedia vergriffen und einen Artikel verfasst, laut Wikipedia ist dies auch nicht der erste Versuch. Der Wikipedia Eintrag wurde bereits einmal mehrheitlich von Nuzerschaft als irrelevant empfunden, hoffen wir das es diesmal klappt.

Der Artikel zu Spirofrog steht nun auf der Todeskandidatenliste, man berät sich grad auf der Disskusionsseite ob ein erhalten des Artikels sinnvoll ist, im Moment schaut es noch gut aus……. Na wenn da mal nich jemand nachgeholfen hat, diese bösen, bösen Studis.

Hiermit appeliere ich an Euch, tragt dazu bei das der Spirofrog Artikel erhalten bleibt, votet jetzt und ganz unvebindlich für uns die Spirofrog Jungs. Wer sich beteiligt hat auch was gut bei mir, uns mir.

Wird die FTD genötigt?

Wird die FTD etwa zwecks umgehung des Demokratischen Gedanken genötigt?

Ich konnte eben den Screenshot eines sehr interessanten Nachrichteingangs eines Xing Profils erhaschen.

Unser werter Herr Schulze, seines Zeichen Gründer und Geschäftsführer der Spirofrog GmbH einem Anbieter aus dem Bereich Recruiting und HR, hat scheinbar durch das Ausschreiben eines Termins auf Xing all seine Kontake dazu veranlasst für ihn bei der Abstimmung zum Gründer des Monats zu stimmen. Die Financial Times Deutschland veranstaltet die Wettbewerbe „Gründer des Monats …..“ und „Gründer der Woche ….“. Die Sprifrog Jungs wurden bereits zum Gründer der Woche ernannt, doch das war ihnen nicht genug, sie wollten mehr. Also beschloss man ruck ruck mal die Xing- Kontakte abzuklappern. Dabei war Thomas noch bescheiden, er limitierte das Teilnehmerkontigent auf nur 500. Über 900 wurden angeschrieben, ganze 27 nahmen teil und halfen dem Initator dieser blöd gelaufenen Wahl. Jupidi, mobidigger und jetzt auch noch so was. Brauchen wir sowas wirklich??

Ich will weder die FTD noch Herrn Schulze damit beschuldigen…. Nur finde ich, sollten solche Wettbewerbe ohne Aufforderung der Wähler stattfinden.

Was altes, neues

Dachte mir es wird mal Zeit was aus dem physischen Part der High- Tech Branche zu tippen. Ist zwar schon was länger her, wissen aber glaub ich trotzdem nicht so viele. Es gab mal einen, der hat ziemlich viel gemacht in seinem Leben… kellnern etc. Da dachten er und seine Cumpanos doch das man doch irgendwie an mehr Geld, für weniger Arbeit in kürzerer Zeit kommen muss. Und das wra auch so, man schaute sich an was denn die großen so machen und entscheid sich schnell dafür das man beraten will. Die Jungs wurden also Berater…. man schimpft sich Consulter (dabei hätten die sich mal lieber selbst beraten sollen aber dazu später mehr).

Das Geschäft lief und florierte und wie das nun mal so ist mit der Gier, man wollte mehr. Also wieder, man muss doch irgendwie mehr Geld verdienen können, für weniger Arbeit, in kürzerer Zeit. Man schaute sich wiederum und es kam wie es kommen musste. Man kam schnell zu der Erkenntniss das in den eigenen Reihen (D-A-CH Region) selber immer noch beraten. Man grübelte und entschied sich den Blick über dne großen Teich zu wagen und da war es wieder. Ein helles Licht voll von Hoffnung (auf mehr Geld),  Gier (nach mehr Geld) und natürlich gesellschaftlichen Aufstieg (die Consulting Kiste zog nicht mehr so).

Man schaute sich den omnipotenten Ami an, wie er denn da diese schönen kleinen Chips herstellt und an jeden Heini aus dem Gesudnheitswesen vertickt. Das sollte es also sein. Der Spaß fing von vorne an, man stellte sich einen Breitbildfernseher hin, ´nen Videoabspielgerät und den Apparat um die Chips zu produzieren, man produzierte und produzierte in müsiger Arbeit stellten die Jungs gaaaanz viele ihere Chips dar, ließen sich den Schmahn auch patentieren damit später niemand sagen konnte das die Idee nicht aus dem eigenen Hause stammt sondern von „drüben“ „ausgeliehen“ hat. Man gründete eine AG, ließ die ´ne Menge Asche anhäufen und einer der Jungs, der besonders schlaue, dachte sich das die Konjunktur doch bald wieder zuschlagen muss, ich verkauf lieber mein Aktienpaket. Und das tat er dann auch und das nicht billig. Der Fuchs hatte also seine Taschen voll gemacht und hat zugesehen die eins von ihm gegründete Firma zu Grunde ging, Börsencrasch.. Booom. Alles platt, da sah er seine Chance. Ihm war nämlich etwas ganz esenzielles bewusst, der Markt definiert sich durch Angebot und Nachfrage. Je mehr Leute etwas wollen desto höher steigt es auch im Preis… Kursmanipulation Konjunkturaufschwung.

Geld hab ich, leute kauf ich mir. Der Plan war perfekt. Der Fuchs holte sich alle Anteile zurück, man gab sie ihm gerne, er erzählte das er sich dazu verpflichtet fühlt dafür gerade zu stehen. Man öffnete gefühlte 100 Depots, besorgte sich die ein oder andere JunkBond Abteilung, damit die Institutionellen auch mitziehen und los gehts. Der Fuchs holte sich alle Anteile zurück, man gab sie ihm gerne, er erzählte das er sich dazu verpflichtet fühlt für diese Misere gerade zu stehen. Er gab einen bestimmten Anteil wieder zu  Verkauf frei und lies diese querbeet über all die Depots und Brokerhäuser aufkaufen. Wer aufgepasst hat, merkt was dann passierte 😉

Der Fuchs wurde noch paar Nummern reicher, ließ es sich einige Jahre gut gehen und tauchte dann in einem neuen Bereich wieder auf. Der Gute wollte jetzt im großen Stil investieren, ohne Fokus, querbeet, so wie immer. Zum Ende hin wird er als der große Sanierer gefeiert. Happy End also.

Dankeschön……..

ich amüsiere mich köstlichst, seien Sie hierfür recht herzlichst bedankt, Herr Dettweiler.

Jupi di…..

sind doch alle *Marktblind.

Jupidi (www.jupidi.de) ist ein neuer Flirtdienst, sponsored by Neuhaus und Kfw. Jupidi richtet sich inbesondere an Schüler die ein Problem damit haben dem Schwarm zu gestehen das man Gefühle für ihn emfpindet.

Gut, gabs früher, gibts heute, kein Ding. Früher basierte sowas auf Zettelwirtschaft, man hat denn Zettel dann mit ner blöden Frage versehen und über den Kumpel/Freundin dann an das Ziel gelotst. Eigentlich süß……..

Aber die Hanseaten mussten natürlich einen drauf setzen. Ich soll Jupidi eine SMS schicken in der mein Name und der Name der/des Angebeteten drin stehen. Harmlos, nur blöd ist das man selbst wenn noch ein dritter ins Spiel kommt, wie in diesem Fall ,(nämlich Jupidi) trotzdem die Nummer braucht.

Mhhh, blöd. Und das kostet ja auch sehr viel mehr als ´ne normal SMS (99 Cent). Die SMS die ich denen dann schicke wird also über Jupidi an das Ziel gebracht. Man fragt bei der Person an, ob man was für den oder die empfindet. That´s it.

Okay, ich bin also ein schüchternen pickliger Junge mit langen, dünnen blonden haaren und ner Bestrebenheit für Larissa die in Geschichte neben mir sitzt. Mir fehlen die Cojones um sie anzusprechen. Ich krieg Wind von „Jupidi- hier wird anonym geflirtet“. Strike, das ist meine Chance.

Man muss also ihre Nummer haben um sie zu kontaktieren, okay ist nicht neu für mich. Aber wenn ich es schon soweit geschafft habe an ihre Nummer zu kommen wieso dann noch Jupidi, und dann auch noch extra Geld zahlen?? Achja, ich bin ja schüchtern, stimmt ja. Aber wenn ich schon sooo schüchtern bin das ich mich nicht traue von meinem eigenen Handy aus ihr direkt zu schreiben wie wird es dann erst sein wenn es bei uns beiden über Jupidi funkt und es zum ersten Date kommt? So ne Verabredung erfordert ja für jemanden der was den eigenen Mut angeht, schon damit überlastet ist ´ne lurze Simse zu mailen noch viel mehr von diesem begrenzten Gut namens Mut. Also lohnt es sich für mich doch gar nicht das Teil zu nutzen, ooooder aber ich reiß mich zusammen und machs direkt persönlich. Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber die Value Propsition ist hier nicht gegeben.

Sehr viel verwirrender Schmahn wie ich finde, also ich wünsch Euch viel Glück, dran glauben tu ich aber nicht wirklich.

* nein, den Begriff gibt es, den hab ich mir nicht ausgedacht

Lets get dick*

Mobidigger (www.mobidigger.de), so lautet der neue mobile Killer, laut gründer Hubert Abdel Moiti Moik. Seines Zeichen Gründer des Diensts und selbst ernannter Spielmacher (nein, das ist nicht der mit den komischen kommentaren).

Soweit ich das verstanden habe soll ich nun diese seit längerem erhältlichen 2d Tags an beliebigen Orten hinterlassen damit dann wildfremde via Handy auf mein mobidigger Profil zugreifen können.

Aha…..

Es übersteigt mal wieder meine Vorstellungskraft das jemandem sooo langweilig ist das er wie ein Bekloppter durch die City rennt und überall sein Tag hinterlässt in der Hoffnung darauf das der Traumprinz oder die Traumprinzessin mein Zeichen finden um folgendes zu tun.

1. Tag sehen

2. Darauf zugehen

3. Mobiles Telefon zücken

4. Fotot vom Tag machen

5. Tag decodieren lassen

6. Übers WAP auf mein P rofil zugreifen

7. Mir vlt. eine mail schicken

Puhhh……………..

Ganz schön viel Arbeit um jemanden kennenzulernen, die machen den Jungs von jupidi ja konkurrenz (vlt. tipp ich auch noch was zu denen) Und für die Verfechter der Meinung das das Teil den selben Kundennutzen hat wie onsari „lerne neue Leute kennen“, Triff Deine alten Freunde wieder“………. ist mir auch zu viel Arbeit.

Der Grundgedanke ist ja nicht schlecht, ich steh ja auf mobile SN´s aber wiso dann noch die Nummer mit den Tags.

Also die Person die ernsthaft auf der Straße so ein Teil ablichtet, decodiert, wap……… man, muss die ein langweiliges Leben haben. Die Dinger gibts ja jetzt schon überall, zum Beipsiel werden die von STROER  genutzt um corporate infos zugänglich zu machen, oder von wikipedia um den passenden Artikel zu Bauten wie dem Kölner Dom zu liefern. Ideal für Touris ohne Reiseführer, aber in dem Kontext find ich das Teil einfach nur zum schrott lachen. Also liebe mobidigger, schlaft doch nochmal eine nacht drüber und überlegt Euch das ganze doch noch einmal.

Danke 🙂

*dt. Bedeutung